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Meine Leistungen Psychotherapie Praxis Lübbert Hamburg-Winterhude

Verantwortlich für diese Seite ist Karin Lübbert, tätig als Psychotherapeutin in Hamburg Winterhude

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Psychotherapie für Kinder und Jugendliche
Bei Ängsten, ADHS, Zwängen, Depressionen, Ess-Störungen, Trichotillomanie, Enuresis, Enkopresis und anderen psychischen Problemen.

Psychotherapie für Erwachsene
Erwachsene, die unter Depressionen, Ängsten, Ess-Störungen, Zwängen und anderen psychischen Problemen leiden, können durch Kollegen in unserer Praxisgemeinschaft behandelt werden.

Individuelle Beratung für Familien
Bei Erziehungsschwierigkeiten, veränderten Lebensumständen, elterlicher Überlastung, kindlichen Auffälligkeiten und anderen Fragen.



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     verschiedene Einflussfaktoren können jedoch dazu führen, dass
     Kinder Verhaltensauffälligkeiten zeigen. Wir können Ihnen helfen
     diese Probleme zu lösen und damit einen Beitrag für das Wohlbe-
     finden und die Entwicklung Ihres Kindes leisten.


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Die meisten Eltern verstehen die Erziehung ihrer Kinder als eine der wichtigsten Aufgaben im Leben. Sie möchten den Kindern helfen, als gesunde und sozial kompetente Menschen ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. Verschiedene Einflussfaktoren können jedoch dazu führen, dass Kinder Verhaltensauffälligkeiten zeigen. Oft setzen sich Eltern unter Druck, diese Probleme alleine zu lösen, was zu familiären Belastungen führen kann. Dabei ist die Qualität des familiären Zusammenlebens von großer Bedeutung für das Wohlbefinden und die Entwicklung der Kinder.

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Es gibt drei Arten (oder auch "Schulen") von Psychotherapie, welche von den Krankenkassen finanziert werden. Eine davon ist die Verhaltenstherapie. Die VT ist eine wissenschaftlich fundierte und validierte Technik. In den theoretischen Hintergrund werden stetig neue Erkenntnisse aus der psychologischen und medizinischen Wissenschaft integriert.

Der Kerngedanke der VT ist, dass jedes Verhalten, problematisches wie auch gesundes, gelernt wird. Das heißt also, dass problematische Verhaltensmuster auch wieder "verlernt" bzw. durch angemessenere Verhaltensweisen ersetzt werden können. "Verhalten" ist dabei nicht allzu eng zu verstehen sondern beinhaltet das Erleben, die Gedanken und die Gefühle der Menschen. Man geht davon aus, dass sich Verhalten, Gedanken und Gefühle wechselseitig beeinflussen.

Um problematische Verhaltensweisen zu verändern, bzw. Störungen reduzieren oder heilen zu können, muss man sie zunächst durch eine "Problemanalyse" am Anfang der Therapie gut verstehen, die Auslöser und Konsequenzen des problematischen Verhaltens auf allen Ebenen erfassen. Dabei ist es besonders wichtig herauszufinden, durch welche Faktoren dieses Verhalten aufrechterhalten wird und welche Faktoren helfen können, gesundere Verhaltensweisen zu erlernen. Der psychische und zwischenmenschliche "Nutzen" und die Bedeutung der Symptome für den Patienten sollten dabei nicht größer sein als der Wunsch nach Veränderung, da dies den Erfolg der therapeutischen Bemühungen gefährden kann.

Nach der Sammlung von umfassenden Informationen, kann eine Diagnose gestellt und die Therapie geplant werden. Die Therapieplanung ist problembezogen und lösungsorientiert, d.h. sie richtet sich nicht ausschließlich auf Probleme der Vergangenheit, sondern konzentriert sich vor allem auf Lösungen für die Zukunft.

Die VT soll vor allem den Leidensdruck verringern und die Handlungsfähigkeit erweitern. Neben der Ausbildung und der Förderung von Fähigkeiten, kann die Therapie auch auf Veränderungen der sozialen Umgebung und der sozialen Interaktion zielen. Die Behandlungsstrategien, Ziele und Vorgehensweisen werden individuell und gemeinsam festgelegt. Charakteristisch für die Verhaltenstherapie sind konkrete Verhaltensübungen, die sowohl in der Therapiesitzung als auch in Form von "Hausaufgaben" zu Hause durchgeführt werden können. Sie dienen dazu, gesunde Verhaltensweisen einzuüben. So können oftmals neue Erfahrungen gemacht werden, die schnell zu einer Steigerung der Lebensqualität führen können.

→ Mehr Informationen

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Bei der Behandlung von Kindern und Jugendlichen ist uns die Kooperation mit Eltern bzw. der Familie ein besonderes Anliegen, da eine Problemlösung am besten in enger Abstimmung mit dem Kind / Jugendlichen und seinen Eltern gelingen kann. Im Sinne einer kooperativen Zusammenarbeit von Eltern als "Experten für das Kind und für die Familie" und der Therapeutin als "Experte für die Problemlösung".

Viele Probleme von Kindern und Jugendlichen (z.B. Ängste) haben mit den sogenannten "alters- bezogenen Entwicklungsaufgaben" zu tun - also mit dem, was das Kind in seiner Entwicklung an neuen Verhaltensweisen erlernen und leisten muss (z.B. Schulwechsel, Aufbau eines Freundes- kreises, Berufswahl). Deshalb ist das therapeutische Angebot auch darauf ausgerichtet, allgemein die Entwicklungsfortschritte des Kindes zu fördern und seine Kompetenzen und Ressourcen zu stärken.

In unserem Verständnis ist Psychotherapie mit Kindern und Familien ein multidimensionaler Problemlöseprozess auf unterschiedlichen Ebenen, der die Beachtung einer Systemorientierung, einer Entwicklungsorientierung, einer Zielorientierung und einer Ressourcenorientierung beinhaltet. Der Therapieprozesses wird so gestaltet, dass die individuellen Besonderheiten von Kind und Familie in diesem Prozess wahrgenommen, aufgehoben und gewertschätzt werden.

Im Sinne der Selbstmanagement Therapie begreifen wir Psychotherapie als systemisch lösungsorientiertes Handeln. Es geht nicht um die "Entdeckung" der Wahrheit, sondern um die Herstellung förderlicher Rahmenbedingungen für einen hilfreichen Veränderungsprozess, in dem Kind und Familie selbstständig ihren Zielen näher kommen.



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Was ist Schematherapie?


Schemata werden als Lernergebnis emotionsintensiver psychosozialer Schlüsselsituationen verstanden, die sich aus Erinnerungen, Kognitionen, Emotionen und Körperreaktionen zusammensetzen. Erwachsene und Kinder reagieren daher in einer bestimmten Art und Weise auf Situationen, die den erlebten intensiven damaligen Situationen ähneln. Dabei sind diese Reaktionen oft nicht mehr angemessen oder zielführend, sondern im Gegenteil dysfunktional.

Die Schematherapie versteht sich als eine integrative Psychotherapie, die psychodynamische, hypno- und gestalttherapeutische Konzepte in ein Kognitive Verhaltenstherapeutische Therapieform integriert. Es werden dabei die therapeutische Beziehung zum Kind und zu den elterlichen Bezugspersonen genutzt und emotionsfokussierenden Methoden wie Finger- und Handpuppenarbeit, Imaginationsübungen, Stuhldialoge und andere Techniken eingesetzt.

Ziel der Schematherapie ist es, maladaptive Schemata zu vermeiden, schwächen, reduzieren oder heilen und in einen funktionaleren gesunderen Modus wechseln zu können. Auch die Eltern und Bezugspersonen werden darin gestärkt und stabilisiert eigene dysfunktionale, maladaptive emotionale und verhaltensbezogene Muster im Umgang mit dem Kind zu erkennen, zu entmachten und/oder abzubauen.




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Was ist EMDR?


Eye Movement Desensitization and Reprocessing, bedeutet Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegung. Ende der 80er Jahre wurde diese Psychotherapieform zur Behandlung von Traumafolgestörungen von Dr. Francine Shapiro (USA) entwickelt. Mit der EMDR-Methode können Traumafolgestörungen bei Erwachsenen sowie Kindern und Jugendlichen behandelt werden. In Deutschland wird EMDR etwa seit 1991 angewendet. 2006 hat der wissenschaftliche Beirat für Psychotherapie EMDR als wissenschaftlich begründete Psychotherapiemethode anerkannt.

Ziel der EMDR Methode ist es traumatische Erlebnisse nachzubearbeiten und eine Integration in die Lebensgeschichte zu ermöglichen. Die belastenden Ereignisse können dann u.a. mit einer angemessenen Gefühlsbeteiligung erzählt werden, es treten keine Dissoziationen dabei mehr auf, der Patient wird nicht mehr von dem Geschehen kontrolliert, sondern kann wieder wählen, inwieweit er/sie sich damit auseinandersetzen möchte.

Formularbeginn Die Wirksamkeit von EMDR ist durch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegt. Die Forschungsergebnisse zeigen: Nach der Behandlung einer einfachen posttraumatischen Belastungsstörung mit EMDR fühlen sich 80 Prozent der Patientinnen und Patienten deutlich entlastet – und das bereits nach wenigen Sitzungen. Ein zentrales Element der EMDR-Behandlung ist die Nachverarbeitung der belastenden Erinnerung unter Nutzung bilateraler Stimulation: Die Patientin bzw. der Patient folgt den Fingern der Therapeutin mit den Augen, während diese ihre Hand abwechselnd nach rechts und links bewegt. Alternativ werden taktile oder auditive bilaterale Stimulationen eingesetzt. Diese Stimulation unterstützt das Gehirn, die eigenen Selbstheilungskräfte zu aktivieren und die belastenden Erinnerungen zu verarbeiten.








     Geschichten zu erzählen oder gemeinsam zu lesen ist Teil der
     therapeutischen Arbeit in der Hypnotherapie
         

     → Die Geschichte vom Elefant


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Hypnotherapeutische Methoden sind wirksame, für Kinder und Jugendliche geeignete Methoden. Voraussetzung für die Anwendung ist allerdings eine kompetente, sorgfältige Handhabung der Methoden, d.h. dies bedingt eine qualifizierte Ausbildung und eine verantwortungsvolle Anwendung. Mit Hilfe von Hypnose sollen durch kontrolliertes und fachlich kompetentes Handeln in erster Linie die Selbstverantwortung und Selbstkontrolle von Kindern und Jugendlichen erhöht werden. Da bei vielen Eltern z.T. negative oder gar bedrohliche Assoziationen mit Hypnose verbunden sind, die hinderlich für die unterstützende therapeutische Anwendung sind, ist es mir wichtig, Eltern über die Methode der Hypnotherapie zu informieren.

Hypnotherapie/ Hypnose ist eine Methode, die Aufmerksamkeit auf bestimmte Erlebnis- und Erfahrungsbereiche zu richten. Sie ist eine gemeinsam geplante Strategie, die zu einer Trance führen kann, d.h. zu einem Zustand nach innen gerichteter (selbstbezogener) Aufmerksamkeit. Bei der Hypnotherapie mit Kindern und Jugendlichen wird die meist sehr gute Imaginations- fähigkeit in diesem Alter und das typische magische Denken genutzt. Die spezielle Fokussierung kann die Imaginationskraft und Empfänglichkeit therapeutisch zielgerichteter induzierter Vorstellungen erhöhen. Die Hypnose kann man also verstehen als die Kunst, eine alternative Wirklichkeit zu konstruieren, welche die Patienten so lange und/ oder so intensiv als "wirkliche" Wirklichkeit erlebt, bis sie in ihr genügend neue Erfahrung machen und diese in ihre normale Wirklichkeit integrieren kann, so dass sich hier bedeutsame Veränderungen ergeben. Die Vorstellungen können wie eine Brücke oder Krücke wirken, die genug in der Wirklichkeit abge- stützt sind und die später dazu verhelfen soll, ohne Krücke zu gehen oder genug Selbstvertrauen für die Bewältigung des Alltags zu haben. Geschichten zu erzählen oder gemeinsam zu lesen ist Teil der hypnotherapeutischen Arbeit. Kinder suchen sich für sie treffende und hilfreiche Informationen aus Geschichten oder für sie bedeutsame ganze Geschichten selber aus. In der Therapie schaffen Geschichten hilfreiche Wirklichkeit und setzen eine verändernde Kraft frei. Geschichten wenden sich an unbewusste Lösungsinstanzen unter Umgehung des bewussten Denkens, mit seiner Tendenz sich vom Gewohnten und Befürchteten lähmen zu lassen.



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     ...ausgesetzt im Sinne von negativer Beeinflussung, da sie von
      ihren Bezugspersonen abhängig sind und noch nicht fähig, sich
     negativer Suggestion zu entziehen. Manche Kinder haben daher
      bestimmte Schutzmechanismen entwickelt wie z.B. Tagträumen



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